Der Treibhauseffekt

Einige Gase in der Atmosphäre lassen - wie die Glasscheibe eines Treibhauses - die kurzwellige Sonnenstrahlung (>> hier) durch, aber die langwellige Wärmeabstrahlung (>> hier) aber nicht wieder hinaus: Damit tragen sie zur Erwärmung der Erde bei. Dies ist der Treibhauseffekt.

Der Treibhauseffekt wurde bereits 1827 von dem französischen Mathematiker Joseph Fourier vermutet, um die Temperatur der Erde zu erklären. Heute kann die Erwärmung von Kohlendioxid durch Wärmestrahlung im Labor gemessen werden - kein Klimaforscher zweifelt daran, dass Kohlendioxid ein Treibhausgas ist. Der Treibhauseffekt ist sogar lebenswichtig: Ohne ihn wäre es auf der Erde für Leben zu kalt. Er ist auch einer der Mechanismen, die in der geologischen Vergangenheit der Erde für (einigermaßen) gleichbleibende Temperatur gesorgt hat.

Der Treibhauseffekt: Die Erdatmosphäre lässt Sonnenstrahlung herein, aber nur einen Teil der Wärmestrahlung wieder heraus. >> Bildquelle

Aber seit Beginn des Industriezeitalters wird dieser natürliche durch künstliche Treibhausgase (>> hier) verstärkt, und die Temperatur der Erde steigt an: Dies ist die wichtigste Ursache für den vom Menschen verursachten >>Klimawandel.

Hintergrundwissen: Treibhausgase

© Jürgen Paeger 2008 - 2010

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Zur Klimageschichte der Erde und der Rolle des Treibhauseffekts siehe
>>
hier auf “Ökosystem Erde”