Die Sonne erwärmt die Erde

Die wichtigste Energiequelle der Erde ist die Strahlung der Sonne. Nur ein winziger Teil davon trifft auf die Erde: 1.366 Watt auf einen voll der Sonne zugewandten Quadratmeter an der oberen Grenze der Atmosphäre.

Da aber nur eine Hälfte der Erde der Sonne zugewandt ist und die Erdoberfläche nur am Äquator der Sonne voll zugewandt ist (zu den Polen hin fällt das Licht schräg ein, siehe

Abbildung), beträgt die durchschnittliche Sonnenstrahlung pro Quadratmeter Erdoberfläche 342 Watt pro Quadratmeter.

Mit dieser ankommenden Strahlung geschieht zweierlei: Ein Teil wird von der Atmosphäre und der Erdoberfläche reflektiert. Dieser Anteil wird als Albedo bezeichnet; der Albedo der Erde beträgt etwa 0,3 - das heißt, gut 30 Prozent (genau 107 Watt) der ankommenden Sonnenstrahlung werden reflektiert. Es bleiben also noch durchschnittlich 235 Watt pro Quadratmeter, die die Atmosphäre und die Erdoberfläche erwärmen.

Nur am Äquator trifft die Sonnenstrahlung senkrecht auf die Erdoberfläche, zu den Polen hin verteilt sich die gleiche Strahlungsmenge auf eine größere Fläche. >> Bildquelle.

Hintergrundwissen: Die Sonnenstrahlung

© Jürgen Paeger 2008 - 2010

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